woensdag 20 januari 2010

The Dark Lord's castle



J.E. Schulte, Die SS, Himmler und die Wewelsburg, Schöningh, 2009

The history of the Vril Society is riddled with ancient castles set deep into the German and Austrian heartlands, where dark Aryan warlords and magicians attune themselves through occult techno-rituals to the distant rays of the Black Sun.

One of these is the castle of Wewelsburg at Paderborn, that was destined to become Himmler's Camelot', as one author has it. Many years ago I studied the seminal tome Wewelsburg 1933-1945, Kult- und Terrorstätte der SS by Dr. Karl Huser, that was published in the 1980's, and some related German language pamphlets released around the same time.

With some hesitation that is gradually overcome, a slowly swelling current of books concerning Himmler's Grail Castle is being released, among them this recent (it was published in january 2009) German language study Die SS, Himmler und die Wewelsburg by Jan E.Schulte. A browse on the link just demonstrates the wealth of German language studies in their strange and mysterious past.

One of the most important - if not paramount - assets needed is an excellent grasp of the German language, when studying the history and influence of the Vril Society. Schulte's 2009 compilation for instance has not been translated into any other language as far as I am aware. The book contains various contributions of academic scholars, as one German website has it, and a review of it reflects that attitude. The contents of Schulte's anthology are:

JAN ERIK SCHULTE: Zur Geschichte der SS. Erzähltraditionen und Forschungsstand.
JAN ERIK SCHULTE: Himmlers Wewelsburg und der Rassenkrieg. Eine historische Ortsbestimmung.
ARMIN NOLZEN: “…eine Art von Freimaurerei in der Partei“? Die SS als Gliederung der NSDAP, 1933-1945.
MICHAEL WILDT: Instrument einer neuen Ordnung. Das Reichssicherheitshauptamt als nationalsozialistische Institution.
RUTH BETTINA BIRN: Die SS – Ideologie und Herrschaftsausübung. Zur Frage der Inkorporierung von „Fremdvölkischen“.
MATTHIAS HAMBROCK: Dialektik der ›verfolgenden Unschuld‹. Überlegungen zu Mentalität und Funktion der SS.
MARTIN CÜPPERS: Waffen-SS und Judenmord. Der Kommandostab Reichsführer-SS 1941.
JAN ERIK SCHULTE: Initiative der Peripherie. Globocniks Siedlungsstützpunkte und die Entscheidung zum Bau des Vernichtungslagers Belzec.
CHRISTIAN JANSEN: Völkische und rassistische Tendenzen in den deutschen Wissenschaften 1900-1940.
MARKUS MOORS: Das „Reichshaus der SS-Gruppenführer“. Himmlers Pläne und Absichten in Wewelsburg.
MARKUS MOORS: „Die SS als geistiger Stosstrupp“? Dr. Hans-Peter des Coudres, Schulungsleiter der »SS-Schule Haus Wewelsburg« 1935-1939.
BEATE HERRING: Wilhelm Jordan. Der Archäologe auf der Wewelsburg.
FRANK HUISMANN: Wilhelm Jordan. Als Wissenschaftler im besetzten Osten.
MARKUS MOORS: Von der „SS-Schule Haus Wewelsburg“ zum „Kommandostab Reichsführer SS“. Rudi Bergmann und Bernhard Frank zwischen SS-Forschung und Vernichtungskrieg.
DINA VAN FAASSEN: Himmlers Wewelsburger Gemäldesammlung.
MARKUS LENIGER: Um-Siedlungen – Anspruch und Scheitern der SS-Siedlungspolitik.
NORBERT ELLERMANN: Erfahrungen im Umsiedlungslager der Volksdeutschen Mittelstelle in Wewelsburg von 1943-1945.
JENS-CHRISTIAN WAGNER: Konzentrationslager und Region. Die Lager und ihr gesellschaftliches Umfeld am Beispiel des KZ Mittelbau-Dora.
KIRSTEN JOHN-STUCKE: Die Zeugen Jehovas im Konzentrationslager in Wewelsburg und ihre Geheimdruckerei.
ANDREAS NEUWÖHNER: Radikalisierung und Expansion. Der Wandel der Häftlingsgesellschaft im Jahr 1942: Zwangsarbeiter aus Osteuropa als neue Häftlingsgruppe im KZ Niederhagen-Wewelsburg.
SABINE KRITTER: Briefe vom KZ-Dienst. Selbstbild und Motivationsstruktur eines SS-Wachkompanieführers des Konzentrationslagers in Wewelsburg.
DANA SCHLEGELMILCH: Mittendrin – oder nur dabei? Wewelsburger Blicke auf die SS-Zeit im Dorf.
KAROLA FINGS: Umgedeutete Vergangenheit. Erinnerungsdiskurse über Konzentrationslager.
KARSTEN WILKE: Geistige Regeneration der Schutzstaffel in der frühen Bundesrepublik? Die »Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS« (HIAG).
MICHAEL OKROY: „Nach 26 Jahren nun Mammutprozess gegen Polizisten.“ Die justitielle Aufarbeitung von NS-Verbrechen der Ordnungspolizei am Beispiel der Wuppertaler Bialystok-Verfahren.
WULFF E. BREBECK: Entstehung und Beseitigung von Mahnzeichen in Wewelsburg seit 1945. Zur konflikthaften Geschichte des öffentlichen Gedenkens an die KZ-Opfer.
DANIELA SIEPE: Die Rolle der Wewelsburg in der phantastischen Literatur, in Esoterik und Rechtsextremismus nach 1945.
JAN ERIK SCHULTE: Stärkemeldungen des Konzentrationslagers Niederhagen 1942/43. Ein Quellenfund aus dem britischen Nationalarchiv in Kew.
KIRSTEN JOHN-STUCKE: Häftlingskleidung des Wewelsburger „Restkommandos“. Symbol und historische Quelle zugleich.

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